30.08.11, 10:54
Peaches Geldof hasst alle ihre Tattoos
Schuld ist der Herr Papa!
Live-Aid-Gründer Bob Geldof wurde in der Vergangenheit schon des öfteren dafür kritisiert, dass seine Kinder recht zwielichtigen Umgang pflegen. Er habe in seiner Vaterrolle versagt, hieß es. Jetzt kommt sogar Kritik von seiner eigenen Tochter Peaches.
Laut "Daily Telegraph" sagte die 22-Jährige, sie bereue jedes einzelne ihrer Tattoos. Und davon hat das It-Girl eine Menge. Darunter ein Ausschnitt von Nick Caves Song "Into My Arms", ein Buch mit einem Galgen darüber, eine Gänseblümchenkette, die sich vom linken Knie bis zur Brust erstreckt, zwei Vögel, den Namen "Max" (Erinnerung an ihre 186-Tage-Ehe mit dem Gitarristen Max Drummery), ein Einhorn, Engelsflügerl, der Name ihrer besten Freundin Fifi Brown, ein Herz, ein gebrochenes Herz – um nur ein paar zu nennen. Viele ihrer Tätowierungen sind Erinnerungen an Verflossene. Dass ihr das jetzt albern vorkommt, ist verständlich.
Tattooverbot für 14-Jährige?
Sie wünschte, es hätte sie jemand davon abgehalten, ihren Körper mit "Kunstwerken" zu bedecken. "Vierzehnjährigen Mädchen sollte es nicht erlaubt werden, sich Tattoos stechen zu lassen", sagt sie und verpasst ihrem Papa damit einen Seitenhieb. "Die von früher sehen eher aus wie Gefängnis-Tattoos."
Die TV-Moderatorin, deren Mutter Paula Yates an einer Heroinüberdosis starb, als sie zehn Jahre alt war, würde sie am liebsten rückgängig machen: "Ich habe so viele geschmacklose Tattoos. Manche sehe ich jetzt an und finde sie einfach abscheulich. Wenn ich mir eine komplett neue Haut verpflanzen lassen könnte, würde ich das tun."
(ann_jovi/Foto: dapd)