23.08.11, 10:22
Marc Terenzi macht ein "unverschämtes" Angebot
Mundtot für 10.000 Euro
Marc Terenzi ist eher ein Mann der Worte als ein Mann der Taten, wie es scheint. Alexandra Lehmann, der Mutter seines dritten Kindes, das aus einem One-Night-Stand entstanden ist, hat er schon zigmal versichert, dass er Verantwortung übernehmen werde und kein Typ sei, der wegläuft. Nur die Taten, die diesen Worten hätten folgen sollen, sind bislang ausgeblieben.
Abfindung inklusive Schweigepflicht
Zuerst hatte Terenzi sich monatelang einem Vaterschaftstest entzogen, mit der Begründung, er könne sich das Zugticket nach München nicht leisten. Als schließlich Ende Juli feststand, dass er tatsächlich der Vater der kleinen Emma Cheyenne Riley ist, kamen schließlich bei Terenzi die Vaterfreuden zutage. Zumindest wollte er in der Öffentlichkeit diesen Eindruck erwecken: "Ich bin sehr glücklich, noch einmal Vater geworden zu sein, und freue mich über das Kind. Ich werde die Verantwortung übernehmen", tönte der Sänger großspurig. Wie diese Verantwortung für ihn aussieht, hat Lehman nun gegenüber der "Bild" offengelegt.
Demzufolge habe Terenzi ihr über seinen Anwalt ein Angebot unterbreitet, das wie folgt aussieht: Lehmann bekäme eine einmalige Abfindung von 10.000 Euro, dafür dürfe sie aber nie wieder mit der Presse über ihr Kind sprechen. Wenn doch, dann drohe ihr ein Zwangsgeld von 250.000 Euro.
"Eine Unverschämtheit!"
Für Bernd Oostenryck, den Anwalt der 34-Jährigen, ist der Vorschlag ein schlechter Witz. Er sagt: "Eine Unverschämtheit! Herr Terenzi hat nicht verstanden, dass ein Mann sich im 21. Jahrhundert nicht mehr mit Almosen aus der Affäre ziehen kann, wenn er ein Kind zeugt. Ein Maulkorb für Frau Lehmann gegen eine 'Entschädigung' von 10.000 Euro zeugt von totalem Realitätsverlust. Das ist der Unterhalt für ein Jahr, meine Mandantin hat Anrecht auf mindestens drei Jahre, also fast 30 000 Euro."
Lehmann, die mittlerweile vierfache Mutter ist, zeigt sich über das Verhalten von Emmas leiblichen Vater enttäuscht: "Ich finde es schade, dass sich meine kleine Tochter nicht auf das Wort ihres Vaters verlassen kann. Er will weniger als den gesetzlichen Unterhalt bezahlen und seine Einkünfte nicht offenlegen", sagt sie gegenüber der "Bild".
Mittlerweile liegt die Vermutung nahe, dass der Musical-Sänger nicht Angst davor hat, zu viel von seinem hohen Einkommen abzwacken zu müssen, sondern eher Angst davor hat, mit seinem geringen Einkommen in der Öffentlichkeit als erfolgloser Loser dazustehen.
(ann_jovi/Foto: dapd)
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